Montag, 5. Dezember 2011

Wasserstoffsuperoxid

Wasserstoffperoxid

Wasserstoffsuperoxid ist ebenso wie Perhydrol und μ-1κO,2κO′-Dioxidodiwasserstoff eine synonym verwendete Bezeichnung für den heute gebräuchlichen Namen "Wasserstoffperoxid" (H2O2). Bei Wasserstoffperoxid handelt es sich um eine blassblaue, in verdünnter Form farblose, weitgehend stabile Flüssigverbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

Aufgrund seines mikrobiologisch breiten Wirkspektrums und seiner guten Umweltverträglichkeit ist Wasserstoffperoxid ein immer beliebterer Wirkstoff bei der Wasseraufbereitung sowie der Desinfektion. Insbesondere bei der Schlussdesinfektion bzw. der laufenden Infektionsprävention von Räumen hat sich Wasserstoffperoxid gegen Formaldehyd durchgesetzt.

Die wohl effektivsten Wasserstoffperoxid-Desinfektionsmittel sind mit Silberkomplexen versehen, wodurch die antibakterielle Wirksamkeit noch verstärkt wird. Zudem ermöglicht das Silber z.B. in Form von Silberkationen (ionisches Silber, kein Nanosilber!) einen Langzeiteffekt (Remanenzwirkung), was bedeutet, dass sich gerade desinfizierte Flächen nur verlangsamt rekontaminieren.
Wasserstoffperoxid ist bekannt für seine exzellente bakterizide und fungizide Wirksamkeit. Dennoch ist es ratsam auf Mittel mit Virenwirksamkeit zu setzen. Hier eignet sich insbesondere die Diosol-Desinfektionslinie mit Norovirenwirksamkeit gemäß EN 14476.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Hygiene Lebensmittelproduktion

Lebensmittel-Hygiene

Hygiene und mikrobiologische Sauberkeit sind heutzutage entscheidende Kriterien für den Erfolg einer professionellen Lebensmittelproduktion. Die Wichtigkeit der Hygiene und Desinfektion für Lebensmittelproduzenten spiegelt sich in entsprechenden Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen wieder. Die Forderungen nach mehr Hygiene kommen jedoch nicht nur von Gesetzesseite, sondern vielmehr auch von Konsumenten und Verbraucherschutzorganisationen. In einer von Lebensmittelskandalen geprägten Zeit schaut die allgemeine Öffentlichkeit besonders genau auf die hygienische Produktion von Lebensmitteln.

Egal, ob große Lebensmittelproduzenten, Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, Bäckereien & Konditoreien oder Fleischer & Metzger: Sie alle tragen ein hohes Maß an Verantwortung, wenn es um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer nationalen und internationalen Kunden geht.

Um den Hygieneauflagen in der lebensmittelverarbeitenden Industrie gerecht zu werden, sind innovative Hygienetechniken und Desinfektionsverfahren notwendig. In diesem Kontext sind insbesondere Hygiene-Lösungen gefragt, die neben nachweislicher Wirksamkeit zudem Investitions-, Personal-, und Unterhaltskosten einsparen sowie umweltverträglich sind.

Immer mehr Lebensmittelbetriebe verbessern ihr Hygiene- und Desinfektionskonzept zurecht, indem sie auf lückenlose und biokompatible Dekontaminationsverfahren (Vernebelungsverfahren) für ganze Produktionshallen zurückgreifen. Anhand solcher validierbarer Vernebelungsdesinfektionen werden Keime wie Bakterien und Pilzsporen nachhaltig abgetötet sowie Viren nachhaltig inaktiviert.

Die Umstellung bzw. Erweiterung ist eine win-win-Situation für Hersteller- und Konsumentenseite. Profitieren auch Sie von der DIOP Hygiene-Technologie nach aktuellem Stand der Lebensmittelproduktion. Ihre Kunden werden dies mit engerer Bindung und wachsender Treue honorieren. Zudem ist diese eine Auszeichnung sowie eine optimales Hygiene-Marketing für Ihr Unternehmen.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Hygienetechnik und Desinfektion

Der Desinfektionsstandard für Räume, Flächen und Equipment


Moderne Bio-Dekontamination von Räumen, Flächen und Inventar durch Aerosol-Vernebelungstechnolgie mit H2O2.

  • Staubbindende Dekontaminationstechnologie
  • Von renommierten Bakteriologen und Virologen geprüftes Verfahren
  • Moderne, validierbare Vernebelungstechnologie ermöglicht neutrales Hygienezertifikat vom Krankenhaushygieniker
  • Große Wirtschaftlichkeit bei nachweislich höchstem Hygieneniveau
  • Hohe Materialverträglichkeit
  • Benutzerfreundliche Desinfektion durch leichte Mobilität und ergonomisches
    Design der Desinfektions-Geräte
  • Großes Anwendungspektrum mit über 25 Bereichen wie etwa Altenheime, Rettungswagen, Arztpraxen, Lebensmittelproduktion, Reinraumtechnik etc.

Mittwoch, 30. November 2011

Die perfekte Hygiene im Operationssaal

OP-Hygiene im Krankenhaus
 © [fotohansi #2581173] / Fotolia.com


Egal, ob Operationen, kleinere invasive Eingriffe oder invasive Untersuchungen, im Mittelpunkt aller zu treffenden Hygienemaßnahmen im OP stehen gleichermaßen der Patienten- sowie Mitarbeiterschutz vor nosokomialen Infektion (z.B. durch multiresistente Erreger wie MRSA oder ESBL).

Aus hygienisch-operativer Sicht steht die Vermeidung von Infektionen im Vordergrund. Für den zu operierenden Patienten muss das Eindringen von Krankheitserregern in die Operationswunde nach aktuellem Stand der Hygiene-Technik verhindert werden.

Hygieneexperten sind sich einig, dass einerseits eine optimale Händehygiene und andererseits betrieblich-organisatorische sowie funktionell-bauliche und apparativ-technische Präventionsmaßnahmen zum Infektionsschutz im Operationssaal beitragen. Dies ist in den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes nachzulesen ("Anforderungen der Hygiene bei Operationen und anderen invasiven Eingriffen").

Das Ziel der OP-Hygiene ist letztlich potentielle Kontaminationen durch Krankheitserreger möglichst gering zu halten.


OP-Führerschein
Mittlerweile gibt es beispielsweise einen sogenannten "OP-Führerschein" an der Universität zu Tübingen, welcher zur Optimierung des (hygienischen) Verhaltens im Operationssaal dienen soll.
Dieser OP-Führerschein ist lobenswert, vernachlässigt jedoch fahrlässig das Thema "Raum- und Flächendesinfektion". Man könnte nun zynisch hinterfragen, wer denn schon gerne in einem Auto ohne Air-bag sitzen möchte bzw. in einem OP mit Hygienelücken behandelt werden möchte?

Auch Nicht-Experten wissen, dass Menschen im hektischen Klinik-Alltag Fehler machen können - die Häufigkeit von Hygieneskandalen in Krankenhäusern befeuert diesen Aspekt zusätzlich.


Lückenlose OP-Hygiene
Ohne Frage ist die OP-Hygiene als Gesamtkonzept aus baulich-technischen Maßnahmen, Händehygiene, Flächendesinfektion, OP-Kleidung, Abfallentsorgung etc. zu sehen.

Niemand möchte sich - falls nicht zwingend erforderlich - unter dem Operationsmesser wiederfinden. Doch ist es nicht viel "entspannender" zu wissen, dass man zumindest in einem lückenlos dekontaminierten Operationssaal behandelt wird?! ...dass zumindest das nach aktuellem Stand der Technik höchste Hygieneniveau realisert wird?

Das Thema "Desinfektion" hat zudem in den vergangenen Jahren bedingt durch die steigende Anzahl der Einrichtungen für ambulantes Operieren merklich zugenommen.

Renommierte Hygiene-Spezialisten - wie u.a. PD Dr. Schwarzkopf als öffentlich beeidigter Krankenhaushygieniker und Mikrobiologe - raten eindringlich keine unnötigen Risiken einzugehen. Lesen Sie hier mehr, wie auch Sie Ihre Krankenhaushygiene bzw. OP-Hygiene, auf den aktuellen Stand der Technik befördern.

Freitag, 25. November 2011

Hygiene Hautarzt

Sachgemäße Desinfektion von Arztpraxen:
Hautärzte, Allgemeinmediziner & Co.


Hygiene ist mittlerweile ein essentielles Thema im gesamten Gesundheitswesen. Hierzu zählen nicht nur Krankenhäuser, Altenheime, Zahnärzte oder Rettungsdienste, sondern auch allgemeinmedizinische Praxen, Urologen, NHO-Ärzte, Orthopäden und Hautärzte. Alle Ärzte stehen letztlich in der Pflicht einen zeitgemäßen Hygiene- und Desinfektionsplan zu erstellen und dementsprechend zu verfahren. Auch aus haftungstechnischer Sicht ist dieser Kontext nicht zu vernachlässigen. Hat der Arzt wirklich alles getan, um ein Hygieneniveau nach aktuellem Stand der Technik zu erreichen?


Schmalspur-Hygiene und mangelndes Hygienebewusstsein sind weit verbreitet

Auf den ersten Blick scheinen diese medizinischen Praxen nicht unbedingt eng verflochten mit dem Thema "Hygiene & Desinfektion" zu sein. Denn wer hat bei seinem Hausarzt oder Hautarzt schon einmal eine Flächendesinfektion vor seiner Behandlung gesehen?

Dies ist in der Tat ein sehr unberuhigender Gedanke, da man mit genau denselben Flächen in Kontakt kommt, mit welchen der Patient zuvor bereits in Kontakt kam. Einfacher gesagt:
Patient A wird auf der Liege behandelt, verlässt dann den Raum. Direkt im Anschluss wird Patient B auf der gleichen Liege behandelt usw. Es ist jedenfalls äußerst zweifelhaft, ob die im Beispiel erwähnte Liege, wie vorgeschrieben, nach jeder Behandlung sachgemäß desinfiziert wird.

Warum die Themen Hygiene und Desinfektion in medizinischen Praxen so wichtig sind, lässt sich einfach erklären: Die Patienten werden aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland immer älter, wobei dementsprechend das Risiko steigt, immunsupprimierte Menschen zu behandeln. Diese unterliegen aufgrund geschwächter Immunsysteme einer wesentlich höheren Infektionsgefahr als junge, gesunde Menschen. Weitere Gründe, die für eine deutlich verbesserte Hygiene sprechen, sind einerseits die Zunahme von Antiobiotika-Resistenzen von Bakterien sowie andererseits die Risiken einer Kreuzkontamination und die unbewusste Behandlung von Risikopatienten (MRSA, EHEC, HIV etc.).


Zertifizierbarer Patientenschutz auf Knopfdruck

Wäre es da nicht viel sinnvoller und verantwortungsbewusster seitens der Ärzte am Ende des medizinischen Arbeitstages eine klinisch-geprüfte Bio-Raumdekontamination ihrer Behandlungs- und Wartezimmer durchzuführen? Ein Verfahren, was auf umweltfreundliche und lückenlose Weise gefährliche Keime eliminiert und auf Wunsch vom Krankenhaushygieniker zertifiziert wird.

Die Allgemeinmedizin und Dermatologie scheint sich der Hygienerisiken (noch) nicht bewusst zu sein und in dieser Hinsicht jedenfalls noch in der Vergangenheit zu leben.

Wer als Allgemeinmediziner oder Hautarzt all diese genannten Risiken verantwortungsbewusst minimieren möchte, der sollte sein Hygiene- und Desinfektionsmanagement auf ein neues Level befördern. Zahnärzte, Rettungsdienste, Altenheime und viele weitere Anwendungsbereiche tun dies bereits erfolgreich!

Merke:
  • Händedesinfektion ist gut.
  • Händedesinfektion und gezielte Flächendesinfektion sind besser.
  • Händedesinfektion, gezielte Flächendesinfektion und lückenlose Raumdesinfektion sind das Hygiene-Optimum nach aktuellem Stand der Technik.

Dienstag, 22. November 2011

Aktion Saubere Hände

Wo bleibt die Aktion "Saubere Fläche"?
Die Aktion "Saubere Hände" ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen wie etwa Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Kliniken. Je nach Grad der flächendeckenden Umsetzung (orientiert am Verbrauch von Händedesinfektionsmittel) kann eine Einrichtung mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet werden. Alle Maßnahmen zur hygienischen Hände-Desinfektion haben - das steht außer Frage - höchste Bedeutung im täglichen Hygienemanagement.

Bei der Vermeidung von "Gesundheitswesen-assoziierten Infektionen" wird in der gängigen Hygiene-Literatur, auf Fachkongressen und der täglichen Praxis der Krankenhaushygiene fast ausschließlich das Thema "Händedesinfektion" behandelt. Dieser Fokus erscheint äußerst einseitig und in diesem Aumaß nicht nachvollziehbar. Dabei wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen bereits vielfach die Korrelation von Handhygiene und Flächendesinfektion aufgezeigt. Kurz gesagt, beides muss gemeinsam und nicht isoliert voneinander betrachtet und verbessert werden.

Man stellt sich nun die Frage, wie es um die Raum- und Flächendesinfektion in Einrichtungen des Gesundheitswesens bestellt ist?

Neueste Erkenntnisse zeigen, dass auch die Flächendesinfektion bei der Prävention nosokomialer Infektionen eine bedeutende Rolle spielt. So zeigten beispielsweise Shiomori et al., dass es nach dem Bettenmachen zu einer flächendeckenden Kontamination des Umfeldes mit MRSA insbesondere auf Flächen mit häufigem Hand- und Hautkontakt kommt. Auch meinungsbildende Experten für Krankenhaushygiene wie Dr. Klaus-Dieter Zastrow vertreten die Meinung, dass der Flächendesinfektion in Krankenhäusern eine besondere Bedeutung zukommt.

Häufig erfährt man auch in persönlichen Gesprächen mit Hygiene-Verantwortlichen in Gesundheitseinrichtungen: "Nein, wir haben keinerlei Hygiene-Probleme und MRSA hatten wir noch nie." Auch in diesem Kontext kann man sich wieder eine Frage stellen: "Woher stammen all die in den Medien, aber auch in Expertenberichten beschriebenen Todesopfer und Infektionsraten in deutschen Krankenhäusern?"

Gleichzeitig schmücken sich Krankenhäuser und Kliniken selbst gerne mit den höchsten Hygienestandards. Doch worauf basieren diese selbstverständlichen Selbst-Auszeichnungen, etwa auf simpler Händehygiene oder gar Scheuer-Wisch-Desinfektionen mit Aldehyden?

Der nachweislich höchste Hygienestandard ist - das beweisen namhafte Hygiene-Experten, Mikrobiologen und Virologen nun schon seit Jahren - mit der lückenlosen, staubbindenden Raumdekontamination auf Wasserstoffperoxid-Basis zu erreichen. Deutsche Krankenhäuser jedoch ignorieren bislang dieses mikrobiologisch-geprüfte und anwenderfreundliche Desinfektionsverfahren - und das auf Kosten des Mitarbeiter-und Patientenschutzes.

Die Kampagne "Aktion Saubere Hände" ist eine absolut unterstützenswerte Initiative zur Verbesserung der Mitarbeiter-, Besucher- und Patientensicherheit. Auf www.aktion-sauberehaende.de steht die Händehygiene unter dem Motto "Keine Chance den Krankenhausinfektionen". Dieses Motto ist zwar gut gemeint, aber ohne Unterstützung der Händehygiene durch wirksame Maßnahmen der Raum- und Flächenhygiene wohl eher suboptimal bzw. nicht flächendeckend.

Doch: Warum gibt es in diesem Zusammenhang keine "Aktion Saubere Fläche" oder gar "Aktion Saubere Raumluft"? Etwa nur, weil die Infektionsraten über den Übertragungsweg Hände höher sind?

Erfahren Sie mehr über DioProtection - Desinfektion nach aktuellem Stand der Technik!

Freitag, 18. November 2011

Desinfektionstücher Flächendesinfektion

Flächendesinfektion zur Prävention nosokomialer Erreger


Eine neuartige Generation von anwendungsfertigen Wipes-Desinfektionstüchern bietet nun eine schnelle und sichere Flächendesinfektion ohne lästige Dosierung in Eimern. Dosierungsfehler sind also nicht möglich, denn alle Tücher sind zu 100% einheitlich wirksam, d.h. im Gegensatz zu selbstgetränkten Tüchern entstehen keine Wirksamkeitslücken. Diese Art der Wischdesinfektion beinhaltet keine für Mensch und Umgebung gefährlichen Chemikalien. Der angenehm dezente Duft der Wipes schafft Akzeptanz beim medizinischen Personal Desinfektionsarbeiten gründlicher durchzuführen.


PREMIUM-Desinfektionstücher in handlicher Verpackung

Bei unseren PREMIUM-Tüchern handelt es sich um qualitativ hochwertige Produkte, welche nicht mit den in Desinfektions-Eimern befindlichen Tüchern im "Taschentuchformat" vergleichen lässt. Es handelt sich bei Wet Wipes um PREMIUM Wipes der Spitzenqualität. Verwendet wird nur hochwertigste fusselfreie und saugfähige Tuchqualität für höchste Reinigungs- und Desinfektionsansprüche.

Mit den Premium-Wipes von WetWipe lassen sich in einem einzigen Arbeitsgang Reinigung und Desinfektion ("two-in-one") kombinieren. Ein einzelnes Tuch kann dabei über 3m2 Fläche reinigen und desinfizieren.


DIOP GmbH & Co. KG: WetWipe Großhändler in Deutschland

Die Firma DIOP vertreibt die in Dänemark marktführenden WetWipe-Desinfektionstücher an Händler in ganz Deutschland.

Weitere Infos zu den WetWipe-Desinfektionstüchern finden Sie hier: