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Montag, 8. Juni 2015

Mit dem 10-Punkte-Plan gegen resistente Erreger

© [creative soul #41537365] / Fotolia.com

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat einen 10-Punkte-Plan zur Bekämpfung resistenter Erreger vorgelegt.
  1. Ausbreitung multiresistenter Erreger verhindern
    Die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene (KRINKO) zum Umgang mit multiresistenter Erregern müssen noch konsequenter befolgt werden. Die Vorgaben der Bundesländer haben dabei eine entscheidende Rolle. Den Bundesländern wird dabei vorgeschlagen, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) die regionalen Netzwerke aus Gesundheitsämtern, Ärzten und Krankenhäusern zur Bekämpfung der Antibiotika-Resistenzen unterstützen soll. Eine Pflicht zum ambulanten Screening vor Krankenhausaufenthalten soll untersucht und geprüft werden. 
  2. Hygienestandards in allen Einrichtungen weiter ausbauen
    Der Ausbau von Weiterbildungsmaßnahmen für Hygienefachkräfte o. ä., wird mit einem Hygiene-Förderprogramm in Höhe von 365 Mio Euro unterstützt. Mit den Bundesländern soll kommuniziert werden, mithilfe welcher Maßnahmen die Krankenhäuser den Ausbau des Hygienepersonals sicherstellen. 
  3. Bessere Informationen zur Hygienequalität in Krankenhäusern
    Um für Transparenz zu sorgen, sollen Krankenhäuser verpflichtet werden, ihre Qualitätsberichte durch einen Zusatzteil zu ergänzen, welcher in einer für Patienten verständlichen Form, Informationen über die Hygienestandards im Krankenhaus liefert.
  4. Meldepflichten zur Früherkennung resistenter Erreger verschärfen
    Gefährliche resistente Erreger wie 4MRGN und Clostridium difficile sollen künftig bereits beim ersten Nachweis gemeldet werden.
  5. Verpflichtende Fortbildung des medizinischen Personals
    Fortbildungen sollen helfen, einem unsachgemäßen Umgang mit Antibiotika entgegen zu steuern.
  6. Versorgungsforschung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen verbessern
    Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen Forschungsvorhaben im Bereich nosokomiale Infektionen und Antibiotika-Resistenzen verstärkt gefördert werden. Dazu wird eine "Task Force Antibiotikaforschung" bei den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Gesundheit eingerichtet.
  7. "One-Health"-Gedanken stärken: Aktualisierung der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie
    Das "One-Health"-Konzept verbindet die Aspekte der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt. Um den "One-Health"-Gedanken weiter zu stärken, soll die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesministerien für Gesundheit, Ernährung und Landwirtschaft sowie Bildung und Forschung bis 2015 aktualisiert werden. Somit soll der Antibiotika Verbrauch im human-medizinischen Bereich, sowie in der Tiermedizin und der Landwirtschaft, stärker überwacht werden.
  8. Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika ermöglichen (Pharmadialog)
    Durch die steigenden Resistenzen steigt der Bedarf an neuen Antibiotika-Wirkstoffen. Daher kommt der Wissenschaft und der pharmazeutischen Industrie eine große Verantwortung zu, an neuen Wirkstoffen und alternativen Behandlungsmethoden zu forschen. Dementsprechend will die Bundesregierung im Dialog mit Wissenschaft und pharmazeutischen Industrie stehen und Lösungen erarbeiten.
  9. Deutsche globale Gesundheitspolitik zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen nutzen
    In den nächsten fünf Jahren soll Deutschland Partnerländer dabei unterstützen, nationale Strategien zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen zu entwickeln und umzusetzen.
  10. Antibiotika-Resistenzen durch Kooperation der G7-Staaten bekämpfen
    Gemeinsam mit den G7- Staaten sollen konkrete Maßnahmen beschlossen werden, um die Bekämpfung resistenter Keime voran zu treiben.

Ausführlich zu lesen unter www.bmg.bund.de

Dienstag, 20. Juli 2010

Klare Strategie bei der Desinfektion

Rund 800.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Krankenhausinfektionen, den so genannten nosokomialen Infektionen, davon sterben in etwa 40.000 von ihnen. Durch ein höheres Maß an Hygiene in deutschen Krankenhäusern ließe sich die Hälfte dieser Krankheits- und Todesfälle vermeiden. Diese Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) belegen ein grundlegendes Problem im hiesigen Gesundheitswesen. Demzufolge sind ganzheitliche Hygiene- und Desinfektionskonzepte, die für ein deutlich höheres Hygieneniveau sorgen, gefragt.



Die Fachzeitschrift rationell reinigen identifiziert in ihrer Ausgabe 7/2010 im "Topthema Krankenhaushygiene" 5 Handlungsschwerpunkte der Hygieneverbesserung in Krankenhäusern:

1) Bewusstsein für Notwendigkeit von Hygiene schaffen - besonders ältere Menschen bzw. Patienten mit schweren Erkrankungen und geschwächten Immunsystemen sowie Neugeborene sind anfällig für Krankenhausinfektionen. Ein hohes Hygieneergebnis lässt sich durch regelmäßiges Desinfizieren der Hände sowie durch Oberflächendesinfektion erreichen. In vielen Krankenhäusern Deutschlands jedoch fehlt immer noch das Bewusstsein für die Dringlichkeit dieser Präventionsmaßnahmen.

2) Strategisches Desinfizieren als tägliche Herausforderung - zur systematischen Unterhaltsreinigung in Kliniken gehört insbesondere das Reinigen und Desinfizieren aller vielgenutzten, von Cross-Contamination gefährdeten Oberflächen, wie z.B. Toiletten, Türklinken, Fußböden, OP-Tische etc.
Bei der Desinfektion ist eine sachgemäße Anwendung zu beachten. Zu geringe Wirkstoffkonzentrationen oder unzureichende Einwirkzeiten können dazu führen, dass Keime nicht ausreichend beseitigt werden. Die Firma DIOP GmbH & Co. KG aus Rosbach setzt zur Raum- und Flächendesinfektion ihr hochwirksames Desinfektionsmittel Diosol zur Bekämpfung von Bakterien, Pilzen und Viren ein. Die antimikrobielle Wirksamkeit wurde in zahlreichen Untersuchungen, u.a. nach DGHM-Verfahren geprüft und nachgewiesen. Der Wirkungsbereich umfasst gramnegative und grampositive Bakterien (einschl. Legionellen), aerobe Sporenbildner, Hefen und Schimmelpilze sowie wesentliche humanpathogene Viren (u.a. Herpes, Hepatitis, HIV, Influenza). DIOP ist Hersteller und Vertriebsorganisation des DioProtection-Systems, einem Verfahren zur desinfizierenden Aerosolvernebelung mit dem Ziel der biokompatiblen Dekontamination von Räumen und Oberflächen.

3) Ein Desinfektionsmittel muss zugleich stark und harmlos - Desinfektionsmittel basieren oft auf Wasserstoffperoxid, einem starken Oxidationsmittel, das in Medizin und Pharmazie täglich zum Einsatz zur Eliminierung von Erregern kommt. Ein weiterer Vorzug des Desinfektionsmittels Diosol ist, dass es keine toxischen Rückstände oder Verklebungen auf den desinfizierten Flächen hinterlässt. Diosol ist ein grünes, umweltfreundliches Produkt, welches in Wasser- und Sauerstoff zerfällt.

4) Jedes Krankenhaus benötigt einen individuellen Hygieneplan - zur Gewährleistung eins höchstmöglichen Hygienestandards ist eine umfassende Analyse des bestehenden Hygienesystems mit der Identifizierung von Schwachstellen. Neben der Hygienekompetenz steht zusätzlich die Qualitätssicherung im Mittelpunkt. Alle Hygieneleistungen müssen regelmäßig dokumentiert, ausgewertet und optimiert werden. Ein weiteres Thema ist das Ausbruchsmanagement. Laut Hygieneinspektor Schubert vom Hygieneinstitut Schubert bietet sich ein Produkt wie Diosol wegen seiner fehlenden Toxizität für den Menschen sowie seines breiten Wirkungsspektrums auch für den Einsatz in Pflege- und Behandlungseinrichtungen
an. Hier ist es ein wichtiges Instrument im Ausbruchmanagement für das ja gerade der Hygienebeauftragte verantwortlich zeichnet.

5) Kliniken unterschätzen die Komplexität der Unterhaltsreinigung - durch verbesserte Hygienequalität im Krankenhaus kann die Ansteckungsgefahr von nosokomialen Infektionen deutlich reduziert werden und somit auch die Kosten bzw. Folgekosten. Gerade wegen des wirtschaftlichen Spardrucks im Gesundheitswesen gilt es unnötige finanzielle Risiken wie etwa mangelnde Hygiene zu vermeiden. Das Klinikpersonal mit seinen herkömmlichen Desinfektionsverfahren (Scheuer-Wisch-Desinfektion) alleine kann den komplexen Ansprüchen der Hygiene nicht vollkommen gerecht werden. Genau an diesem Punkt setzt das in zahlreichen, unabhängigen Gutachten geprüfte und bestätigte Aersosolverfahren DioProtection an, welches zuverlässig die Hygienekette schließt und die Unwägbarkeiten der Scheuer-Wisch-Desinfektion beseitigt.

Bei der professionellen Desinfektion in Krankenhäusern und Kliniken bedarf es fachlichem Know-how. DIOP kann Ihnen dies bieten.

Weitere Informationen über DIOP und das DioProtection-System unter: www.diopgmbh.com

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