Dienstag, 20. Juli 2010

Klare Strategie bei der Desinfektion

Rund 800.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Krankenhausinfektionen, den so genannten nosokomialen Infektionen, davon sterben in etwa 40.000 von ihnen. Durch ein höheres Maß an Hygiene in deutschen Krankenhäusern ließe sich die Hälfte dieser Krankheits- und Todesfälle vermeiden. Diese Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) belegen ein grundlegendes Problem im hiesigen Gesundheitswesen. Demzufolge sind ganzheitliche Hygiene- und Desinfektionskonzepte, die für ein deutlich höheres Hygieneniveau sorgen, gefragt.



Die Fachzeitschrift rationell reinigen identifiziert in ihrer Ausgabe 7/2010 im "Topthema Krankenhaushygiene" 5 Handlungsschwerpunkte der Hygieneverbesserung in Krankenhäusern:

1) Bewusstsein für Notwendigkeit von Hygiene schaffen - besonders ältere Menschen bzw. Patienten mit schweren Erkrankungen und geschwächten Immunsystemen sowie Neugeborene sind anfällig für Krankenhausinfektionen. Ein hohes Hygieneergebnis lässt sich durch regelmäßiges Desinfizieren der Hände sowie durch Oberflächendesinfektion erreichen. In vielen Krankenhäusern Deutschlands jedoch fehlt immer noch das Bewusstsein für die Dringlichkeit dieser Präventionsmaßnahmen.

2) Strategisches Desinfizieren als tägliche Herausforderung - zur systematischen Unterhaltsreinigung in Kliniken gehört insbesondere das Reinigen und Desinfizieren aller vielgenutzten, von Cross-Contamination gefährdeten Oberflächen, wie z.B. Toiletten, Türklinken, Fußböden, OP-Tische etc.
Bei der Desinfektion ist eine sachgemäße Anwendung zu beachten. Zu geringe Wirkstoffkonzentrationen oder unzureichende Einwirkzeiten können dazu führen, dass Keime nicht ausreichend beseitigt werden. Die Firma DIOP GmbH & Co. KG aus Rosbach setzt zur Raum- und Flächendesinfektion ihr hochwirksames Desinfektionsmittel Diosol zur Bekämpfung von Bakterien, Pilzen und Viren ein. Die antimikrobielle Wirksamkeit wurde in zahlreichen Untersuchungen, u.a. nach DGHM-Verfahren geprüft und nachgewiesen. Der Wirkungsbereich umfasst gramnegative und grampositive Bakterien (einschl. Legionellen), aerobe Sporenbildner, Hefen und Schimmelpilze sowie wesentliche humanpathogene Viren (u.a. Herpes, Hepatitis, HIV, Influenza). DIOP ist Hersteller und Vertriebsorganisation des DioProtection-Systems, einem Verfahren zur desinfizierenden Aerosolvernebelung mit dem Ziel der biokompatiblen Dekontamination von Räumen und Oberflächen.

3) Ein Desinfektionsmittel muss zugleich stark und harmlos - Desinfektionsmittel basieren oft auf Wasserstoffperoxid, einem starken Oxidationsmittel, das in Medizin und Pharmazie täglich zum Einsatz zur Eliminierung von Erregern kommt. Ein weiterer Vorzug des Desinfektionsmittels Diosol ist, dass es keine toxischen Rückstände oder Verklebungen auf den desinfizierten Flächen hinterlässt. Diosol ist ein grünes, umweltfreundliches Produkt, welches in Wasser- und Sauerstoff zerfällt.

4) Jedes Krankenhaus benötigt einen individuellen Hygieneplan - zur Gewährleistung eins höchstmöglichen Hygienestandards ist eine umfassende Analyse des bestehenden Hygienesystems mit der Identifizierung von Schwachstellen. Neben der Hygienekompetenz steht zusätzlich die Qualitätssicherung im Mittelpunkt. Alle Hygieneleistungen müssen regelmäßig dokumentiert, ausgewertet und optimiert werden. Ein weiteres Thema ist das Ausbruchsmanagement. Laut Hygieneinspektor Schubert vom Hygieneinstitut Schubert bietet sich ein Produkt wie Diosol wegen seiner fehlenden Toxizität für den Menschen sowie seines breiten Wirkungsspektrums auch für den Einsatz in Pflege- und Behandlungseinrichtungen
an. Hier ist es ein wichtiges Instrument im Ausbruchmanagement für das ja gerade der Hygienebeauftragte verantwortlich zeichnet.

5) Kliniken unterschätzen die Komplexität der Unterhaltsreinigung - durch verbesserte Hygienequalität im Krankenhaus kann die Ansteckungsgefahr von nosokomialen Infektionen deutlich reduziert werden und somit auch die Kosten bzw. Folgekosten. Gerade wegen des wirtschaftlichen Spardrucks im Gesundheitswesen gilt es unnötige finanzielle Risiken wie etwa mangelnde Hygiene zu vermeiden. Das Klinikpersonal mit seinen herkömmlichen Desinfektionsverfahren (Scheuer-Wisch-Desinfektion) alleine kann den komplexen Ansprüchen der Hygiene nicht vollkommen gerecht werden. Genau an diesem Punkt setzt das in zahlreichen, unabhängigen Gutachten geprüfte und bestätigte Aersosolverfahren DioProtection an, welches zuverlässig die Hygienekette schließt und die Unwägbarkeiten der Scheuer-Wisch-Desinfektion beseitigt.

Bei der professionellen Desinfektion in Krankenhäusern und Kliniken bedarf es fachlichem Know-how. DIOP kann Ihnen dies bieten.

Weitere Informationen über DIOP und das DioProtection-System unter: www.diopgmbh.com

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