Montag, 12. Dezember 2011

Desinfektionsarten

Desinfektionsmöglichkeiten

Aufgabe einer jeden Desinfektion ist die Abtötung (Bakterien, Wirkungsbereich A) bzw. Inaktivierung (Viren, Wirkungsbereich B) von krankheitserregenden Keimen an und in kontaminierten Objekten. Die Desinfektion dient dabei dem Ziel der Unterbrechung von Infektionsketten.

Zur Erreichung dieses Ziels gibt es verschiedene Desinfektionsverfahren:
  • Thermische Desinfektionsverfahren (Verbrennen, Kochen mit Wasser, Dampfdesinfektion)
  • Chemische Mittel und Desinfektionsverfahren (Instrumentendesinfektion, Wäschedesinfektionm Flächendsinfektion in Form von Wischdesinfektionen, Desinfektion von Ausscheidungen sowie hygienische Händedesinfektionen)
  • Besondere Desinfektionsverfahren wie die Raumdesinfektion mit Wasserstoffperoxid


Thema Raumdesinfektion


Im Zuge zunehmender Antibiotikaresistenzen von Erregern (MRSA, ESBL & Co.) sowie der steigenden Anzahl von immunsupprimierten Patienten in Krankenhäusern, Dialysebereichen und Altenheimen gewinnen besondere Desinfektionsverfahren immer mehr an Bedeutung. Dabei geht es einerseits um die Einführung einer möglichst lückenlosen Desinfektion und andererseits um die Erreichung des bestmöglichen Mitarbeiter- und Patientenschutzes.

Aufgrund ihrer mechanischen Effekte - insbesondere bei sichtbar-kontaminierten Flächen - ist die tägliche Wischdesinfektion nicht wegzudenken. Doch was, wenn
  • Menschen Fehler machen (Flächen vergessen, Fehldosierungen etc.)?
  • Menschen nicht ausreichend Zeit für intensive Desinfektionsarbeiten haben (z.B. wenig Zeit durch hohen Pflegeaufwand bei gleichzeitiger personeller Unterbesetzung)?
  • sich hochinfektiöse Erreger über die Luft verbreiten (z.B. Noroviren)?
  • man im Rahmen von Schlussdesinfektionen mit der Wischdesinfektion an seine Grenzen stößt?
  • nicht nach aktuellem Stand der Desinfektionstechnik arbeitet?
Genau diese Fragestellungen werden in zahlreichen Krankenhäusern sträflichst vernachlässigt und birgen so zahlreiche, unnötige Hygienerisiken für Patient, Personal und Besucher. Hier ist ein Umdenken von Hygieneverantwortlichen sowie Klinikleitungen dringend erforderlich. Man hört es häufig, es wird sich ständig beklagt, entweder in Krankenhäusern vor Ort oder immer mehr auch in Fernsehsendungen, wo Hygieneskandale aufgearbeitet werden. Für die Krankenhaushygiene und Krankenhaushygieniker gilt gleichermaßen: Weniger reden - mehr und sinnvoller Handeln.

Oft sind Hygienelösungen sehr nahe, sie warten nur darauf erkannt und eingesetzt zu werden.
Für einen Teil der Hygieneprobleme in Krankenhäusern stellt das DioProtection Raum- und Flächendesinfektionsverfahren die Lösung dar. Es setzt neue Maßstäbe im Bereich der Krankenhaushygiene und dies umweltschonend, kosteneinsparend, benutzerfreundlich, zertifizierbar und validierbar.

Erfahren Sie hier mehr über die von Hygieneexperten, Mikrobiologen und Virologen erfolgreich geprüfte Bio-Dekontamination von DIOP.

Freitag, 9. Dezember 2011

Desinfektionsprodukte


Desinfektionsprodukte Shop


Angemessene Desinfektionsprodukte und Desinfektionsmethoden sind sowohl im Falle der permanenten Infektionsprohylaxe als auch bei Erregerausbrüchen (meldepflichtige Erreger gemäß Infektionsschutzgesetz) das Gebot der Stunde.

Es gilt jederzeit medizinische, tiermedizinische, produktionstechnische, reinraumtechnische und generell hygenisch kritische Bereiche vor unerwünschten bzw. gefährlichen Flächen-Kontaminationen zu schützen.

Durch laufende Desinfektionen sowie geeignete Schlussdesinfektionen mit den richtigen Desinfektionsprodukten lässt sich nicht nur ein hohes Maß an hygienischer Sicherheit erreichen, sondern ebenfalls ein beachtlicher Kostenbetrag einsparen.


Die DIOP-Desinfektionsprodukte setzen sich folgendermaßen zusammen:

DIOP - Die Spezialisten für Hygiene und Desinfektion

Die qualitativ hochwertige Diosol-Desinfektionslinie schützt nachweislich Personal und Patienten vor Infektionen und Kontaminationen. Moderne und gleichzeitig von renommierten Mikrobiologen und Virologen klinisch-geprüfte Wirkstoffe ermöglichen die wohl effektivste und nachhaltigste Desinfektionsmethode.

Erfahren Sie hier mehr über die DIOP-Desinfektionsprodukte und Desinfektionsverfahren gemäß aktuellem Stand der Technik. Die Raumdesinfektion mit DioProtection ist zudem hygienisch im Einklang mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (Anforderungen der Hygiene an die Reinigung und Desinfektion von Flächen) neutral zertifizierbar.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Raumdesinfektion TRGS 522

Raum-Dekontamination: Wasserstoffperoxid vs. Formaldehyd


Wasserstoffperoxid ist heutzutage das Standard-Desinfektionsmittel im Bereich der gasförmigen Raumdekontamination und Reinraumdekontamination. Die exzellente bakterizide und fungizide Wirkung, die hohe biologische Abbaubarkeit und die technisch optimale Realisierbarkeit sorgen dafür, dass Wasserstoffperoxid immer mehr das gemäß WHO als kanzerogen eingestufte Formaldehyd (Formalin) bei der Raumdesinfektion ablöst.

Während bei der Raumbegasung mit Formaldehyd ein Begasungsschein gemäß TRGS 522 (mit Abschluss Begasungsleiter) notwendig ist, kann die Raumvernebelung mit Wasserstoffperoxid nach einer überschaubaren Sachkunde-Unterweisung in der Regel problemlos durchgeführt werden.

Die Nachteile einer Raumdesinfektion mit Formaldehyd sind so markant, dass mittlerweile auch die letzten Anbieter diese Methode der Schlussdesinfektion in Richtung Wasserstoffperoxid verlassen. Einige Nachteile der Formaldehyd-Begasung nun im Überblick:

  • Raumdekontamination mit Formalin entspricht schon lange nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik
  • intensiver Schulungsaufwand
  • Beachtung umfangreicher Richtlinien
  • hohes Gesundheitsrisiko im Vergleich mit modernen Wirkstoffen
  • Formaldehyd bzw. Formalin ist als krebserregend eingestuft
  • hoher Zeitaufwand bei der eigentlichen Durchführung
  • mindestens zwei Personen mit spezieller Schutzausrüstung zur Beagsung erforderlich
  • komplette, gasdichte Versiegelung des zu desinfizierenden Raumes notwendig
  • hoher Vorbereitungsauwand
  • Beeinträchtigung des normalen Betriebsablaufes: benachbarte und angrenzende, stockwerkübergreifende Zimmer müssen evakuiert werden.
Fazit: Die Umstellung der Technik sowie der Wirkstoffe bei der Raumdesinfektion ist vom veralteten Formaldehyd auf eine moderne Wasserstoffperoxid-Formel umzustellen.

Montag, 5. Dezember 2011

Wasserstoffsuperoxid

Wasserstoffperoxid

Wasserstoffsuperoxid ist ebenso wie Perhydrol und μ-1κO,2κO′-Dioxidodiwasserstoff eine synonym verwendete Bezeichnung für den heute gebräuchlichen Namen "Wasserstoffperoxid" (H2O2). Bei Wasserstoffperoxid handelt es sich um eine blassblaue, in verdünnter Form farblose, weitgehend stabile Flüssigverbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff.

Aufgrund seines mikrobiologisch breiten Wirkspektrums und seiner guten Umweltverträglichkeit ist Wasserstoffperoxid ein immer beliebterer Wirkstoff bei der Wasseraufbereitung sowie der Desinfektion. Insbesondere bei der Schlussdesinfektion bzw. der laufenden Infektionsprävention von Räumen hat sich Wasserstoffperoxid gegen Formaldehyd durchgesetzt.

Die wohl effektivsten Wasserstoffperoxid-Desinfektionsmittel sind mit Silberkomplexen versehen, wodurch die antibakterielle Wirksamkeit noch verstärkt wird. Zudem ermöglicht das Silber z.B. in Form von Silberkationen (ionisches Silber, kein Nanosilber!) einen Langzeiteffekt (Remanenzwirkung), was bedeutet, dass sich gerade desinfizierte Flächen nur verlangsamt rekontaminieren.
Wasserstoffperoxid ist bekannt für seine exzellente bakterizide und fungizide Wirksamkeit. Dennoch ist es ratsam auf Mittel mit Virenwirksamkeit zu setzen. Hier eignet sich insbesondere die Diosol-Desinfektionslinie mit Norovirenwirksamkeit gemäß EN 14476.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Hygiene Lebensmittelproduktion

Lebensmittel-Hygiene

Hygiene und mikrobiologische Sauberkeit sind heutzutage entscheidende Kriterien für den Erfolg einer professionellen Lebensmittelproduktion. Die Wichtigkeit der Hygiene und Desinfektion für Lebensmittelproduzenten spiegelt sich in entsprechenden Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen wieder. Die Forderungen nach mehr Hygiene kommen jedoch nicht nur von Gesetzesseite, sondern vielmehr auch von Konsumenten und Verbraucherschutzorganisationen. In einer von Lebensmittelskandalen geprägten Zeit schaut die allgemeine Öffentlichkeit besonders genau auf die hygienische Produktion von Lebensmitteln.

Egal, ob große Lebensmittelproduzenten, Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, Bäckereien & Konditoreien oder Fleischer & Metzger: Sie alle tragen ein hohes Maß an Verantwortung, wenn es um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer nationalen und internationalen Kunden geht.

Um den Hygieneauflagen in der lebensmittelverarbeitenden Industrie gerecht zu werden, sind innovative Hygienetechniken und Desinfektionsverfahren notwendig. In diesem Kontext sind insbesondere Hygiene-Lösungen gefragt, die neben nachweislicher Wirksamkeit zudem Investitions-, Personal-, und Unterhaltskosten einsparen sowie umweltverträglich sind.

Immer mehr Lebensmittelbetriebe verbessern ihr Hygiene- und Desinfektionskonzept zurecht, indem sie auf lückenlose und biokompatible Dekontaminationsverfahren (Vernebelungsverfahren) für ganze Produktionshallen zurückgreifen. Anhand solcher validierbarer Vernebelungsdesinfektionen werden Keime wie Bakterien und Pilzsporen nachhaltig abgetötet sowie Viren nachhaltig inaktiviert.

Die Umstellung bzw. Erweiterung ist eine win-win-Situation für Hersteller- und Konsumentenseite. Profitieren auch Sie von der DIOP Hygiene-Technologie nach aktuellem Stand der Lebensmittelproduktion. Ihre Kunden werden dies mit engerer Bindung und wachsender Treue honorieren. Zudem ist diese eine Auszeichnung sowie eine optimales Hygiene-Marketing für Ihr Unternehmen.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Hygienetechnik und Desinfektion

Der Desinfektionsstandard für Räume, Flächen und Equipment


Moderne Bio-Dekontamination von Räumen, Flächen und Inventar durch Aerosol-Vernebelungstechnolgie mit H2O2.

  • Staubbindende Dekontaminationstechnologie
  • Von renommierten Bakteriologen und Virologen geprüftes Verfahren
  • Moderne, validierbare Vernebelungstechnologie ermöglicht neutrales Hygienezertifikat vom Krankenhaushygieniker
  • Große Wirtschaftlichkeit bei nachweislich höchstem Hygieneniveau
  • Hohe Materialverträglichkeit
  • Benutzerfreundliche Desinfektion durch leichte Mobilität und ergonomisches
    Design der Desinfektions-Geräte
  • Großes Anwendungspektrum mit über 25 Bereichen wie etwa Altenheime, Rettungswagen, Arztpraxen, Lebensmittelproduktion, Reinraumtechnik etc.

Mittwoch, 30. November 2011

Die perfekte Hygiene im Operationssaal

OP-Hygiene im Krankenhaus
 © [fotohansi #2581173] / Fotolia.com


Egal, ob Operationen, kleinere invasive Eingriffe oder invasive Untersuchungen, im Mittelpunkt aller zu treffenden Hygienemaßnahmen im OP stehen gleichermaßen der Patienten- sowie Mitarbeiterschutz vor nosokomialen Infektion (z.B. durch multiresistente Erreger wie MRSA oder ESBL).

Aus hygienisch-operativer Sicht steht die Vermeidung von Infektionen im Vordergrund. Für den zu operierenden Patienten muss das Eindringen von Krankheitserregern in die Operationswunde nach aktuellem Stand der Hygiene-Technik verhindert werden.

Hygieneexperten sind sich einig, dass einerseits eine optimale Händehygiene und andererseits betrieblich-organisatorische sowie funktionell-bauliche und apparativ-technische Präventionsmaßnahmen zum Infektionsschutz im Operationssaal beitragen. Dies ist in den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes nachzulesen ("Anforderungen der Hygiene bei Operationen und anderen invasiven Eingriffen").

Das Ziel der OP-Hygiene ist letztlich potentielle Kontaminationen durch Krankheitserreger möglichst gering zu halten.


OP-Führerschein
Mittlerweile gibt es beispielsweise einen sogenannten "OP-Führerschein" an der Universität zu Tübingen, welcher zur Optimierung des (hygienischen) Verhaltens im Operationssaal dienen soll.
Dieser OP-Führerschein ist lobenswert, vernachlässigt jedoch fahrlässig das Thema "Raum- und Flächendesinfektion". Man könnte nun zynisch hinterfragen, wer denn schon gerne in einem Auto ohne Air-bag sitzen möchte bzw. in einem OP mit Hygienelücken behandelt werden möchte?

Auch Nicht-Experten wissen, dass Menschen im hektischen Klinik-Alltag Fehler machen können - die Häufigkeit von Hygieneskandalen in Krankenhäusern befeuert diesen Aspekt zusätzlich.


Lückenlose OP-Hygiene
Ohne Frage ist die OP-Hygiene als Gesamtkonzept aus baulich-technischen Maßnahmen, Händehygiene, Flächendesinfektion, OP-Kleidung, Abfallentsorgung etc. zu sehen.

Niemand möchte sich - falls nicht zwingend erforderlich - unter dem Operationsmesser wiederfinden. Doch ist es nicht viel "entspannender" zu wissen, dass man zumindest in einem lückenlos dekontaminierten Operationssaal behandelt wird?! ...dass zumindest das nach aktuellem Stand der Technik höchste Hygieneniveau realisert wird?

Das Thema "Desinfektion" hat zudem in den vergangenen Jahren bedingt durch die steigende Anzahl der Einrichtungen für ambulantes Operieren merklich zugenommen.

Renommierte Hygiene-Spezialisten - wie u.a. PD Dr. Schwarzkopf als öffentlich beeidigter Krankenhaushygieniker und Mikrobiologe - raten eindringlich keine unnötigen Risiken einzugehen. Lesen Sie hier mehr, wie auch Sie Ihre Krankenhaushygiene bzw. OP-Hygiene, auf den aktuellen Stand der Technik befördern.